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Lösen und Nachhalten beim Bogenschießen

Lösen und Nachhalten

Unter Lösen versteht man das Loslassen der Sehne. Das ist ein passiver Vorgang.

Man hört auf, etwas zu tun. Man hört auf, die Sehne mit den Fingern zu ziehen und im Ankerpunkt zu halten.


 

Du darfst nicht daran denken, die Sehne loslassen zu wollen, sondern konzentrierst dich ausschließlich auf dein Ziel und deine Rückenspannung. Dein Gehirn übernimmt die Steuerung und veranlasst das Lösen.

Das geschieht einfach durch Öffnen, durch Entspannen der Finger. Die Hand schnellt in diesem Moment einige Millimeter oder Zentimeter nach hinten. Dieser Vorgang muss, wie alle Schritte des Schussablaufs, immer gleich sein.

Wenn deine Finger nach dem Lösen weiter vorne oder gespreizt sind, deine Hand weiter oben oder unten ist, dann hast du aktiv gelöst, dem Pfeil also "eine mitgegeben" und/oder ohne Rückenspannung geschossen. Ist deine Hand nach dem Lösen sehr weit hinten oder deutlich seitlich vom Kopf, hast du an der Sehne "gerissen". In all diesen Fällen landet dein Pfeil nicht da, wo du es gerne hättest.

Das Nachhalten ist ein Teil des Lösevorgangs. Du bleibst nach dem Lösen ein bis zwei Sekunden konzentriert in der Rückenspannung, fokussierst weiter das Ziel und verfolgst den Pfeilflug, ohne gleich den Bogen wegzureissen.

Der Schussablauf ist erst zu Ende, wenn der Pfeil das Ziel oder was auch immer getroffen hat. Das hilft deinem Gehirn beim Lernen und bei der Vorbereitung des nächsten Schusses.

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