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Qwiki - die Klugscheisserseite von

nano Bogensport

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YoYo
✝ 17. März 2019

Du warst ein außergewöhliches Familienmitglied, eine herzensgute, treue
und liebe Begleiterin in guten und vor allem schlechten Zeiten.

Danke, dass du uns soviel Freude geschenkt und Kraft gegeben hast.

Wir trauern um dich. Du wirst immer bei uns sein - in unseren Herzen.


Wir wollen hier nicht sämtliche Bibeln für Bogensportler wiederholen. Ausschließlich das, was wirklich fürs TIB (traditionelles intuitives Bogenschießen) wichtig ist, wirst du hier finden.

Außerdem Antworten auf viele deiner Fragen, Tipps und Anregungen sowie kurzweiliges Gedankengut.

Wenn du an einem unserer Kurse teilnimmst, bist du Kunde. Und die Betreuung unserer Kunden nehmen wir sehr ernst. Daher kannst du dich - anders als in vielen Vereinen - jederzeit an uns wenden, wenn du Fragen hast und Hilfestellung brauchst.

Je mehr Informationen du uns gibst, auch in Form von Bildern und Videos, desto eher können wir uns ein Bild machen. Du kannst uns am besten per E-Mail erreichen und über unser Kontaktformular.

Häufige Fragen
von Interessenten und Anfängern
Wo kann ich mich über Bogensport informieren?

Am besten erst einmal natürlich im Internet. Aber wirklich nur für den Anfang. Die Informationsvielfalt ist geradezu erdrückend und für Interessierte und Anfänger wenig zielführend und nicht zu durchschauen.

Was hilft dir auch die beste Theorie, wenn du das nicht auch mal in der Praxis anschauen und selbst machen kannst?

Bleibt dir also die Suche in deiner regionalen Nähe nach Vereinen (viel Glück dabei), wo man auch mal, ohne gleich Mitglied werden zu müssen, reinschnuppern kann und Informationen bekommt.

Eine weitere Möglichkeit sind Fachhändler für Bogensport. Hier ist dein Bauchgefühl gefragt. Interessiert er sich wirklich für deine Belange oder will er dir einfach nur irgend etwas verkaufen?

Nun haben wir noch die sozialen Medien. Einfach mal schauen, ob es Bogensport in deiner Umgebung gibt und dort mal reinschneien.

Als letzte Möglichkeit bleiben Messen. Wenn man allerdings sieht, dass es auf der "AugsBow2018" nur 11 gelistete Aussteller insgesamt gab ... Große Messen wie die "Paderbow" sind halt für die meisten nicht gerade um die Ecke.

 

Welche Art des Bogenschiessens ist die richtige für mich?

Die, mit welcher du am besten zurecht kommst und die dir von deinen Zielen her (Wettkämpfe, Entspannung, Spiel und Spaß ...) das meiste gibt.

Diese Frage kann man am Anfang nicht beantworten. Das muss sich entwickeln. Schau mal bei unserem Bogenfinder nach, da steht auch etwas zu möglichen Beweggründen und Zielen.

 

Wo kann und darf ich denn überhaupt Bogenschiessen?

Pfeil und Bogen gelten nicht als Waffe sondern als Sportgerät. Du kannst damit also rumballern, fast überall, wo du willst, du darfst nur keinen Schaden anrichten. Entsprechende Anfragen an Tante Guugl geben reichlich Auskunft über die rechtliche Seite.

Realistisch gesehen ist das Idealste ein eigener großer Garten. Mit einem nicht ängstlichen und toleranten oder nicht vorhandenen Nachbarn. Bei dieser Lösung hilft dir aber niemand, wenn du Fragen oder "Probleme" mit der Technik, dem Schießstil oder deiner Trefferqualität hast.

Dann gibt es Vereine. Reine Bogensportvereine und Schützenvereine mit Bogensportabteilung (= Cowboy und Indianer). Wenn du die Wahl hast, nimm den reinen Bogensportverein. Und wenn du viel Glück hast, findest du einen Verein, bei dem du nicht Mitglied sein musst und nur gegen einen Obulus (nennt man auch Scheibengeld) trotzdem schießen darfst. Bei einem befreundeten Verein zahlen diese "Gastschützen" 5 Euronen und können mit den festen Mitgliedern zusammen schießen. Der unschätzbare Vorteil ist, dass du Gleichgesinnte triffst, dich informieren kannst und Hilfestellung bekommst, ohne gleich tief in die Tasche greifen zu müssen.

Wenn du einen 3D Parcours in deiner Nähe hast, kannst du dort in der Regel auch ohne irgendwo Mitglied zu sein, deiner Leidenschaft gegen eine Gebühr nachgehen.

 

Was spricht für und gegen einen Verein?

Zunächst solltest du in einem Verein nicht gleich Mitglied werden (müssen). Erst mal gucken und dann entscheiden. In einem Verein, welcher Art auch immer, hast du es mit anderen Bogenschützen zu tun, die dir potentiell zur Seite stehen und mit denen du dich austauschen kannst. Und du hast einen Platz, wo du Bogenschießen kannst. Wenn du Glück hast, findest du dort auch einen ambitionierten und qualifizierten Trainer. Es ist nur noch die Frage, welche Bogenarten und welche Techniken dort geschossen werden und ob dir diese liegen.

In einem uns bekannten Verein werden z.B. nur Compound-Schützen (echte Helden) aufgenommen. In anderen wird ausschließlich mit dem Ziel der Wettkampfteilnahme olympisch geschossen. Nix anderes. In wieder anderen Vereinen bekommst du vorerst nur eine Probemitgliedschaft. Ob du dann den sozialen Ansprüchen und den erwarteten Leistungen entsprichst, entscheidet der Vorstand und der entscheidet über ein Bleiben oder Rausfliegen.

Es gibt auch Vereine, da kannst du machen, was du willst. Es hilft dir aber auch keiner.

Wieder andere nehmen nur Mitglieder auf, wenn sie aus der näheren Umgebung kommen, da schließlich das kollektive Feiern und Saufen im Vordergrund steht. An diesem "Vereinsleben" musst du auch teilnehmen, man erwartet deine Präsenz bei Gemeinschaftsarbeiten, auch wenn du beruflich gar nicht kannst und du musst den Ansagern unterwürfigen Respekt zollen. Nie eine Aussage hinterfragen oder gar in Frage stellen (*dieser Absatz gefällt mir besonders gut*).

In nahezu jedem Verein hat der Wettkampfgedanke absolute Priorität. Wenn du ein schlechterer Schütze bist, bist du bei vereinsinternen Wettschießen gerne gesehen. Irgend jemand muss ja die hinteren Plätze belegen. Bei externen Wettkämpfen kommst du ganz sicher nicht zum Schuss. Das schadet dem Vereinsimage. Bist du ein guter Schütze, solltest du alles menschenmögliche tun - intern wie extern - um keine besseren Schießergebnisse zu erzielen, als der Vereinsguru. Selbst wenn der mit Gipsarm schießt.

Eine Bekannte ist Mittelalter- und Reiterbogenschützin. Sie hat bereits sechs mal den Verein gewechselt, weil sie sich weigerte, an Wettkämpfen teilzunehmen. Im jetzigen Verein ist sie glücklich. Sie will nur für sich Bogenschießen.

Vermeiden solltest du Angebote von Vereinen und Sporthotels mit "Treffergarantie" und "Komm zu uns und triff Gleichgesinnte" (vielleicht nicht nachgedacht beim Slogan). In fünf Minuten erfülle ich dir auch die "Treffergarantie": Ich drücke dir einen Bogen in die Hand, ein paar Pfeile und lasse dich auf eine 5 m entfernte, 120 x 120 cm große Scheibe schießen (für Bogenschützen ist das ein Scheunentor). Die triffst du sicher. Erlebnis gehabt und Bogenschießen gelernt.

Wie auch immer - solltest du einem Verein o.ä. beitreten, frage nach, ob du mit deiner Mitgliedschaft auch versichert bist. Das ist nicht immer der Fall und es wird eine private Haftpflichtversicherung vorausgesetzt.

 

Wo kann und wo sollte ich meine Ausrüstung kaufen?

Zunächst einmal - vor allem nicht im Internet.

Auch der Haushaltswarenladen in Pfunds (Tirol) und der Andenkenladen in Meran sind nicht die richtige Entscheidung (echt - selbst erlebt).

Ein Bogen muss passen, dir im wahrsten Sinn des Wortes (in der Hand) liegen. Du musst schon vorher wissen, wie und wozu du schießen willst. Das entscheidet über den Bogentyp. Dein Auszug, das (zumindest vorläufige) Zuggewicht und dein (ebenfalls vorläufiger) Schießstil müssen feststehen. Daraus ergeben sich dann erst die für dich (vorläufig) passenden Pfeile.

Das ist ein so komplexes Thema, dass wir das an dieser Stelle nicht behandeln können. Das wird in unserem Kurs Einsteigen umfänglich behandelt. Hier in unserem QWIKI findest du dazu noch einige weiterführende Angaben.

Du wirst auch bei einem Fachhändler, zumindest wenn er seriös ist, keine andere Antwort erhalten. Und wie überall - auch im Fachhandelsbereich gibt es deutliche Unterschiede, was Service und Kompetenz angehen. Du würdest staunen, wenn du wüsstest, wie schnell man bei einem Fachhändler einen Bogen, samt Pfeilen und restlicher Ausrüstung bekommen kann.

Leider gibt es halt recht wenige Fachhändler mit Ladengeschäft, so dass man nicht wirklich auswählen kann und den verbleibenden auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Einem Neuling bleibt fast nur ein entsprechender Verein und die Empfehlung derer, die dort ebenfalls Bogen schießen. Aber woher soll der Neueinsteiger wissen, ob das alles richtig und gut ist?

Frag´uns einfach, wir finden die passende Lösung.

 

Wo kann ich mich über traditionelles Bogenschiessen informieren?

Natürlich bei uns, deshalb bist du ja auch hier *gröl*.
Nee, im Ernst, da wird das Eis schon seeeeeehr dünn.

Sicher auch erst einmal im Internet. Und dann beginnt die Verwirrung. Als Autor habe ich wirklich exzessiv recherchiert und musste feststellen: Es gibt nicht eine einzige deutschsprachige Internet-Seite, nicht eine einzige Bogenschule und keinen Verein im deutschsprachigen Raum, die sich ausschließlich, voll umfänglich und konsequent (das ist das Entscheidende) mit dem traditionellen und intuitivem Bogenschießen befassen, wie wir es tun. Von einigen Mentaltrainern mal abgesehen.

Es gibt sehr viele sehr gute Seiten mit ebenso guten Informationen, sicher gute Schulen und Vereine. Allerdings decken die dann doch das gesamte und nicht ausschließlich das traditionelle Spektrum ab.

Unsere Erfahrung und Schilderungen von Bogenschützen zeigen, dass viele Ausbilder und Trainer in Vereinen zwar wissen, was traditionell Schießen bedeutet, es aber allen gleichzeitig recht machen wollen. Somit springen sie ständig zwischen der einen und der anderen Philosophie hin und her. Schlimmer noch, viele vermischen es. Und das geht gar nicht.

Der überwiegende Teil der Trainer ist auch nicht in der Lage, das Traditionelle zu kommunizieren (rüber zu bringen). Aber das ist wie in allen Schulen mit den Lehrern - nicht alle können ihr Wissen verständlich an die Frau und den Mann bringen.

Wirkliche und selbsternannte Gurus des Bogenschießens bieten entsprechende Seminare und Kurse an. Diese sind sicher ohne Frage sehr hochwertig und detailliert. Sie sind allerdings auch entsprechend teuer und auf bereits erfahrene Bogenschützen zugeschnitten. Oft dienen diese Kurse maßgeblich als Plattform für Promotion und Werbung für die Produktpalette des Veranstalters.

Wenn du dich später einmal, eine gewisse Erfahrung vorausgesetzt, für anspruchsvolle Kurse entscheiden solltest, spricht nichts dagegen.

 

Antworten zu weiteren Fragen und Problemen findest du in unserem Technik-Blog

Traditionelles intuitives Bogenschießen

  • Traditionelles Bogenschießen wird oft unterschiedlich definiert.

    Einfacher ist es eigentlich, zu beschreiben, was es sicher nicht ist:

    Das Schießen mit Compound-Bögen, olympischen (System-)Bögen und/oder mit irgendeiner Zieloptik. Das hatten unsere Vorfahren auch nicht.

    Unser Ansatz ist die Ursprünglichkeit. Die althergebrachte Bauweise der Bögen, angelehnt an historische Vorbilder, teilweise die Materialien (auch wenn hier schon länger moderne Werkstoffe Einzug gehalten haben) und die Art und Weise, wie diese Bögen geschossen werden.

    Vor allem ohne technischen Firlefanz.

  • Intuitives Bogenschießen spielt sich fast ausschließlich im Kopf ab und ist an sich eine Schießtechnik. Ohne Zuhilfenahme technischer Zielsysteme und die ursprünglichste Art, die bereits unsere Vorfahren zur Jagd und im Kampf angewandt haben. Auch sie hatten keine Möglichkeit, mit ihren Bögen zu zielen.

    Intuition bedeutet, dass du ausschließlich durch langes Üben erworbene und im Unterbewusstsein gespeicherte Erfahrungswerte abrufst. Unbewusst. Dein Gehirn übernimmt die Steuerung, die Kontrolle über die Auge-Hand-Körper-Koordination.

    Diese Erfahrungswerte musst du dir aber erst lange erarbeiten. Üben, Lernen und Erfahrung ergeben letztendlich die Intuition. Das erreichst du sehr gut, indem du dich extrem auf einen möglichst kleinen Punkt konzentrierst, den du treffen willst. So wird auch dein Gehirn sehr stark gefordert, mehr, als bei der Nutzung von technischen Hilfsmitteln.

  • A never ending story.

    Dabei ist es ganz einfach - "instinktiv" ist falsch!

    "Intuitives Bogenschießen" wird oft fälschlicherweise auch "instinktives Bogenschießen" genannt. Wir wollen dieses Thema hier nicht breit treten, aber sagen wir es mal so:

    Instinktiv ist so etwas wie vererbt. Intuitiv ist erlernt. Dem Menschen wurde das Bogenschießen nicht vererbt, es ist nicht in den Genen verankert. Aber er kann es erlernen.

    Die Intuition beim Bogenschießen ist ähnlich der beim Autofahren oder Radfahren (wenn du es kannst, kommen die Stützräder ab). Auch das ist erlernt. Unser Gehirn ruft je nach Verkehrssituation abgespeicherte Lerninhalte in Bruchteilen einer Sekunde ab und steuert eine Reaktion. Das ist reine Intuition und hat nichts mit Instinkt zu tun. Erfahrene Autofahrer (Bogenschützen) reagieren "automatisch", ohne groß nachzudenken, ein Fahranfänger (Einsteiger-Bogenschütze) muss das erst noch lernen.

     

  • Nimm einen größeren Blumentopf (aus Kunststoff) oder einen ähnlichen Behälter. Stelle ihn in einiger Entfernung auf. Versuche nun konzentriert, eine bestimmte Anzahl (z.B. fünf, nicht zu viele) Steine oder Papierknödel in dieses Behältnis zu werfen. Versuche, nicht zu denken und lass dich nicht ablenken! Wiederhole das einige Male bei gleicher Distanz und merke dir, wieviele Treffer du je Durchgang hattest. Wenn du das ernsthaft machst, wirst du immer häufiger treffen. Dein Ziel muss sein, alle Geschosse in das Behältnis zu werfen. Hast du es geschafft? Hast du gezielt? Nein, sicher nicht. Du hast dich nur auf dein "Ziel" konzentriert. Aber du bist sicher immer besser geworden, zumindest konstanter. Deine Erfahrungen, egal ob Treffer oder Fehlwürfe, haben Spuren in deinem Unterbewusstsein hinterlassen. Du hast geübt und deine Intuition hat zugeschlagen.

    Ab einem bestimmten Punkt kannst du kaum noch besser werden, denn dein Gehirn gibt sich mit dem Erreichten zufrieden. Mach eine Pause.

    Steigere nun den Schwierigkeitsgrad und stelle den Behälter weiter weg. Wiederhole das Ganze. Du wirst sehen - nach einigen Übungen wird es dir gelingen. Du hast wieder neue Erfahrungen gemacht.

    Wenn du das beherrscht, immer wieder deutliche Treffer hast und noch nicht müde bist, erhöhe die Anforderung, indem du ein kleineres Behältnis nimmst, die gleichen Wurfobjekte, die große Distanz und alles von Anfang an wiederholst. Es wird dir gelingen. Irgendwann. Ohne zu zielen, nur mit Konzentration und diszipliniertem Training.

    Verstanden?

  • Gelegentlich liest man "wir denken uns den Pfeil ins Ziel". Ganz so ist es nicht, Bogenschützen sind schließlich keine Magier.

    Vielmehr ist es so, dass unser Gehirn die Abläufe steuert. Um diese Abläufe steuern zu können, muss unser Gehirn erst einmal Erfahrungen machen und abspeichern. Je nach Anforderung ruft unser Gehirn diese Erfahrungen wieder ab.

    Du musst also erst einmal ein paar Pfeile schießen, um deinem Gehirn die Chance zu geben, zu lernen. Je mehr du übst, desto besser wirst du schießen und desto mehr lernt dein Gehirn. Und je mehr gespeichert ist, desto genauer kann dein Gehirn bei einer bestimmten Situation Vergleiche anstellen und die entsprechenden "Einstellungen" deines Körpers (Handhaltung, Heben und Senken der Arme, Zeitpunkt des Loslassens der Sehne ...) regeln. Und - du darfst nicht denken, sonst hast du verloren. Du musst es geschehen lassen.

    Klingt kompliziert? Ist es wirklich nicht. Aber es ist schwer, das in der Theorie zu erklären.

    Das traditionelle intuitive Bogenschießen fordert dein Gehirn. Intensiv. Bi-direktional. In Bruchteilen von Sekunden kannst du Situationen wie plötzlich auftretende Ziele, sich ändernde Lichtverhältnisse, unterschiedliche Distanzen ... erfassen und beurteilen. Und du wirst treffen.

    Ein System- oder Compound-Schütze ist da hoffnungslos überfordert. Diese Schützen können ihre Ziele nur treffen, wenn sie lange genug zielen können, die Entfernung kennen und sie das Ziel überhaupt ausmachen können.

  • Ja, das kannst du. Jetzt wird es allerdings spitzfindig:

    Traditionelles intuitives Bogenschießen kann dir niemand beibringen! Auch wir nicht.

    Beibringen können wir dir das traditionelle Bogenschießen als solches. Und wir können dich in die Geheimnisse des Bogenschießens ohne zu zielen einführen.

    Das Gefühl, das Intuitive, die Intuition müssen sich in deinem Kopf entwickeln. Dafür bist du ganz allein zuständig. Je mehr du dich darauf einlässt, je disziplinierter und regelmäßiger du übst, desto mehr wirst du Intuition erfahren und sie anwenden können.

    Wie lange es dauern wird, bist du wirklich traditioneller intuitiver Bogenschütze bist, liegt nur an dir. Aber wir helfen dir dabei.

    Und es ist einfacher, als du vielleicht denkst.

  • Nein.

    Du brauchst als Einsteiger einen (auch einfachen) traditionellen Recurve- oder Langbogen, passende Pfeile, Willen und Disziplin. Und du brauchst jemanden, der dir die Grundzüge beibringt. Alles andere entwickelt sich im Laufe der Zeit.

    Was du darüberhinaus brauchst und wissen musst, steht weiter unten bei Unsere Basics.

  • Pfeil und Bogen gelten nicht als Waffe, sondern als Sportgerät und das Bogenschießen selbst als Sport.

    Für uns und viele andere ist es aber weit mehr. Es ist ein Spiegel der mentalen Fähigkeiten eines Schützen. Und jeder - eine gewisse Aufnahmebereitschaft vorausgesetzt - kann das erlernen.

    Am Trefferbild eines Bogenschützen kann man recht deutlich den physischen und psychischen Zustand eines Schützen ablesen. Viele nutzen Bogenschießen, um am Ende eines anstrengenden Arbeitstags „herunter zu kommen“, zu entspannen und abzuschalten. Es gibt innere Ruhe.

    Diese Art des Bogenschießens wird oft auch als Therapiemaßnahme bei ADHS-Kindern eingesetzt, um Disziplin und Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Auch Mentaltrainer und Therapeuten nutzen diese Art des Bogenschießens in der Betreuung von „gestressten“ Personen und z.B. bei Burn-Out-Patienten.

Unsere Definition

Traditionelles Bogenschießen ist eine Philosophie, eine Einstellungssache. Aber es ist auch eine Technik. Diese gelingt gut an sich nur mit Jagdrecurves und Langbögen.

Dem Intuitiven daran haftet eine gewisse Spiritualität, etwas Mystisches, auch Abenteuerliches an. Man kann es nicht wirklich fassen. Und dennoch ist es allein mit Auge-Hand-Körper-Koordination möglich, ein ausgewähltes Objekt zu treffen. Eine passende Ausrüstung vorausgesetzt.

Nun müssen wir nur noch unser Gehirn lernen lassen. Durch viel Übung.

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Auch du kannst es,
wenn du es willst

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Technik und Basics

für Schnupperer und Einsteiger

Jede Bogenschule hat ihre eigenen Ansätze, die Basics zu definieren ("und wenn du das nicht genauso machst, schießt du falsch"). Klar? Viele Basics decken sich, manche unterscheiden sich in der Priorität, andere sind schlichtweg unsinnig.

Es hat keinen Sinn, einen Einsteiger tot zu reden - vorsichtig ausgedrückt - und mit erst viel später Relevantem zu überfordern. Er verliert schon die Lust, wenn es anfängt, kompliziert zu klingen.

Ein Anfänger muss nichts, gar nichts über den dynamischen Spine, über den FOC, über kinetische Energie oder über alle möglichen Einflussfaktoren wissen.

Wichtig ist, dass die Sehne richtig herum auf den Bogen kommt! Genauso wichtig ist, wie sie auf den Bogen drauf kommt. Und es kommt ebenso darauf an, wie Frau und Herr Bogenschütze das Ding überhaupt in die Hand nehmen. Damit fängt es nun mal an.

Und deshalb gibt´s nachfolgend

Unsere Basics
Was du wirklich kennen, verstehen und (nicht) machen solltest

Keine Panik - das sieht schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist. Wenn du das praktisch verinnerlicht hast, geht es ganz schnell ganz automatisch. Intuitiv halt.

Du

Du solltest dich und deinen Körper kennen und dir nicht zu viel zumuten. Solltest du ein Handicap haben, teile uns dies bitte mit, damit wir uns darauf einstellen können.

Bist du Rechts- oder Linkshänder oder ein „umerzogener“ Linkshänder? Davon hängt nämlich ab, in welcher Hand du den Bogen hältst. 

Wichtig ist, dass du dich auf uns einlässt, dich entspannst und nicht unter (Erfolgs)Druck setzt. Du tust das für dich. Am Ende eines Kurses wirst du erstaunt sein, welche Fähigkeiten in dir stecken.

Dein Körper

Auch wenn du ganz entspannt ran gehst, vor jedem Schießen solltest du dennoch deinen Körper vorbereiten.

Man glaubt kaum, wo der Mensch Muskeln, Sehnen und Bänder hat. Und wie viele davon. Nach dem Bogenschießen bekommt man manchmal einen kleinen oder größeren schmerzhaften Eindruck davon.

Mit ein paar Lockerungs- und Dehnungsübungen deiner Hände und Finger, deines Nackens, deiner Schultern, deines Beckens ... beugst du dem sicher vor.

Bogen

Du solltest wissen, welche Bogentypen es grundsätzlich gibt und was sie im Wesentlichen unterscheidet. So etwas erfährst du natürlich in unseren Kursen.

Ein Bogen ist immer ein mehr oder weniger biegsamer, rundlicher oder flacher Gegenstand aus den unterschiedlichsten Materialien. Der Bogen als solches kann aus einem einzigen Stück (one piece) oder mehreren miteinander verbundenen Teilen (take down) bestehen. Die beiden Enden werden mit einer Schnur, einer sogenannten Sehne verbunden. 

Normale Einsteiger-, Anfänger- und Schulungsbögen, wenn es die sogenannten Take-down-Recurves sind, haben leider system- und konstruktionsbedingt ein relativ hohes Gewicht. Ein Anfänger empfindet es oft als schwierig, die Hand mit dem Bogen ruhig zu halten. Je länger der gesamte Schussablauf ist, desto eher fängt der Ungeübte an, zu zittern. Das ist leider so, lässt sich aber mit ein paar Tricks minimieren (siehe z.B. Punkt "Griff in den Bogen"), wenn auch nicht ganz verhindern.

Wir verwenden daher lieber "One piece Bögen" (einteilig, nicht zerlegbar) und Langbögen mit festem Zuggewicht, die dann eben leichter an Gewicht sind.

Sehne
Bogensehnen

Das ist das Stückchen "Schnur" zwischen den beiden Enden deines Bogens. Im Einsteigerbereich ist die Sehne bereits bei deinem geliehenen oder gekauften Bogen dabei. Meistens handelt es sich dabei um relativ "simple" Dacronsehnen, die auch völlig ausreichend sind. Die bei Fortgeschittenen und Profis gerne verwendeten FastFlight-Sehnen spielen am Anfang keine Rolle und können (dürfen) auf einfachen Bögen ohnehin nicht geschossen werden.

Das Thema Sehnen wird in unserem Einsteigerkurs grundsätzlich und in unserem Fortgeschrittenen-Kurs ausführlich behandelt.

Spannschnur
Spannschnur

Zum Bogen gehört zwangsläufig eine Sehne und die muss irgendwie auf den Bogen drauf. Man sieht die unterschiedlichsten Methoden, eine Sehne auf einen Bogen zu spannen.

Nie und schon gar nicht bei einem Einsteiger und noch weniger, wenn dieser einen Take-down-Bogen (Verdrehen oder Beschädigen der Wurfarme) schießt, sollte die Sehne ohne eine Spannschnur aufgespannt werden.

Es sollte auch klar sein, dass eine Sehne richtig herum montiert werden muss (...).

Wie das geht, zeigen und üben wir in unseren Kursen. Es gibt zum Nachschauen auch unzählige Videos im Internet.

 

Standhöhe

Als Standhöhe bezeichnet man den Abstand zwischen der Sehne und dem tiefsten Punkt des Griffstücks am Bogen (im 90 Grad Winkel). Jeder Hersteller gibt für seine Bögen die empfohlenen Standhöhen an. Leider stehen die aber nirgends. Daher sollten diese beim Händler erfragt werden.

Standhöhe

Die Standhöhe hat einen entscheidenden Einfluss auf die Leistung und auf das Flugverhalten deiner Pfeile, was aber eher bei höherwertigen Bögen mit höherem Zuggewicht zum Tragen kommt.

Grundsätzlich aber gilt bei zu geringer Standhöhe:

Die Sehne "klatscht" besonders bei Recurves an die Wurfarme, kann zum Brechen des Bogens führen, die Sehne kann (weil zu locker) seitlich am Bogen oder am Armschutz anschlagen, das Pfeilende kann nach dem Lösen am Bogen anschlagen, was einen schlechten Pfeilflug und ein Trudeln des Pfeils zur Folge hat.

Die Standhöhe ändert man durch Ein- oder Ausdrehen der Sehne. Wie das geht, zeigen wir in unseren Kursen.

Damit du die Standhöhe überhaupt messen kannst, benötigst du - wie im nächsten Punkt beschrieben - einen "Checker".

Checker

Der Checker ist ein T-förmiges Universalwerkzeug, das jeder Bogenschütze haben sollte. Es dient hauptsächlich zum Messen der Standhöhe des Bogens und zur Bestimmung des Nockpunkts auf der Mittenwicklung der Sehne. Mittels der Skala kann man die Position des Nockpunktbegrenzers ermitteln.

Checker

Warum dieses Stück Blech so wichtig ist und was man noch so damit machen kann, erfährst du in unseren Kursen.

Gecheckt?

Leerschuss

Manch einer zieht, nachdem er sie aufgespannt hat, die Sehne durch und spannt so den Bogen. So, als ob er schießen würde, nur ohne Pfeil. Dagegen spricht erstmal nichts. Dafür allerdings auch nicht.

Viel wichtiger ist der richtige Sitz der Sehnenöhrchen in den Tips (die Spitzen der Wurfarme oben und unten).

Wenn du jetzt die Sehne ohne Pfeil loslässt, ist das sehr wahrscheinlich der Tod deines Bogens, was du unter Umständen erst später feststellen wirst.

Also nie, never, die Sehne ohne Pfeil lösen, ausser du möchtest jemandem demonstrieren, wie du deinen Bogen mit einer Handbewegung ins Nirwana schickst.

Bogen und Sehne haben so nichts zu tun. Normalerweise haben sie die Aufgabe, ein Stückchen Masse = Holz oder Carbon zu beschleunigen und in die Landschaft zu schicken. Wenn das nicht der Fall ist, entlädt sich die gesamte Energie in den Bogen.

Das Szenario umfasst dabei das Spektrum von "abgerissene Tips" über "Bruch der Wurfarme" bis hin zum "gebrochenen Mittelstück".

Da hilft dann auch kein Notarzt oder Bogenbauer mehr.

Persönlicher Auszug und Pfeillänge

Pfeile haben je nach Schütze unterschiedliche Längen. Das hängt hauptsächlich davon ab, wie groß die persönliche Auszugslänge ist. Das ist - wirklich nur grob dargestellt - der Abstand vom äußersten Punkt deiner Faust des seitlich ausgestreckten Bogenarms bis zum Ankerpunkt in deinem Gesicht. So.

Dein Pfeil MUSS aber länger sein. Im Anfängerbereich am besten etwa 2 Zoll (= 5,08 cm) länger als der persönliche Auszug. Wenn dein vom Fachhändler oder Trainer ermittelter Auszug bei 28,5 Zoll (= 72,4 cm) liegt, solltest du (vorerst) Pfeile mit einer Länge um 30,5 Zoll (= 77,5 cm) schießen. 

Dein Auszug wird sich nämlich im Laufe der Zeit ändern. Er wird größer werden (warum das so ist und welche Einflüsse das auf späteres Schießen hat, ist Thema in unseren Kursen). Wenn sich dein Auszug also vergrößert, normal sind durchaus + 1 Zoll, dann musst du deine Pfeile nicht wegwerfen, weil sie plötzlich zu kurz sind. 

Ermitteln kann man diesen persönlichen Aufzug sehr exakt mit einem speziellen Messpfeil.

Messpfeil

Pfeile / Pfeilart

Weit wichtiger als der Bogen, ist der Pfeil. Der Pfeil ist für den Bogen(schützen) das gleiche, wie der Reifen für´s Auto. 

Du kannst mit dem weltbesten und sündteuren 5-Sterne-Bogen und miesen Pfeilen keinen Blumentopf gewinnen, dagegen mit Top-Pfeilen und einem Holzprügel als Bogen durchaus beachtliche Ergebnisse erzielen.

Es gibt Holzpfeile, Bambuspfeile, Carbonpfeile, Glasfiberpfeile (Fiberglaspfeile) und Alupfeile. Jedem das Seine und dir das Passende.

Pfeilarten

Für Einsteiger empfehlen sich "billige" Carbonpfeile. Das Warum ist recht einfach:

1. Die in Vereinen oft verwendeten Glasfiberpfeile brechen sehr leicht und sind, je nach Schaden, kaum zu reparieren. Einfache Carbonpfeile sind nur unwesentlich teurer, halten aber mehr aus.

2. Wenn du später mal einen stärkeren Bogen schießen willst, brauchst du auch neue Pfeile. Dann war die Investition in die ersten Pfeile nicht zu hoch.

3. Carbonpfeile von identischem Typ sind in der Regel auch in ihrem Verhalten gleich.

4. Schickst du mal einen Pfeil ins Jenseits (Bruch oder Verlust), tut´s nicht so weh.

Holzpfeile, wenn es auch massenhaft Billigangebote gibt, sind für Einsteiger nur bedingt geeignet. Holz ist ein "lebendes" Material und jeder Pfeil, auch wenn sie alle gleich aussehen, verhält sich anders. Das ist kontraproduktiv in der Lernphase.

Alupfeile spielen eigentlich keine Rolle (mehr).

 

Federn und Vanes

Dieses formatfüllende Thema hier nur ganz kurz:

Es gibt Naturfedern (also echte Federn) und die relativ starren Vanes (Plastikfedern). In der Regel besitzt ein Pfeil 3 Federn / Vanes, wobei eine Feder die sogenannte Leitfeder (auch Index- oder Steuerfeder) ist. Vanes und Federn dienen dazu, den Pfeilflug nach Verlassen der Sehne zu stabilisieren. Die Leitfeder sollte immer vom Bogen weg zeigen. Bei Naturfedern passiert nichts Bemerkenswertes, falls man es doch einmal nicht macht (Federn falten sich zusammen). Vergisst man das bei Vanes, ergibt das atemberaubende Flugbewegungen (sie klatschen an den Bogen).

Vanes sind die Billigausführung von Naturfedern. Ihr einziger Vorteil ist tatsächlich der Preis. Vanes können nicht mit Langbögen oder Jagd-Recurves geschossen werden. Umgekehrt wird es Naturfedern auf normalen „olympischen“ Recurves mit Pfeilauflage auf kurz oder lang zerfetzen. Wenn du es nicht glaubst, machs einfach mal.

Pfeilfedern

Um Pfeile bei Fehlschüssen wieder zu finden und um sie von Pfeilen anderer Schützen zu unterscheiden, sollten möglichst auffällige Farben und Kombinationen gewählt werden. Kennzeichne deine Pfeile außerdem z.B. 5 kleine Punkte mit goldenem EDDING oder indem du dich auf einem Vane verewigst. Du kannst natürlich auch reinbeissen.

Schwarz sind Carbonpfeile meist ohnehin, mit Tarnfedern sehen sie extrem cool aus, verabschieden sich aber bei Fehlschüssen in der Natur gerne für immer ins Nirwana.

Spitzen

Das Thema Pfeilspitzen ist ebenfalls recht umfangreich. Bei Einsteigerpfeilen handelt es sich bei Carbonpfeilen in der Regel um Einklebespitzen, d.h. die Spitzen mit ihrem Dorn werden samt Kleber in den Schaft geschoben.

Klebespitzen

 

Fortgeschrittene Bogenschützen verwenden in der Regel (bei Carbonschäften) Schraubspitzen. Dazu wird in den Schaft ein sogenenanntes Insert geklebt. Dieses enthält ein Innengewinde, sodass man Spitzen mit den unterschiedlichsten Gewichten und Formen einfach einschrauben kann.

Das geht aber erst aber einer bestimmten Schaftstärke. Da Einsteigerpfeile meist aber recht dünn sind, entfällt diese Variante.

Einschraubspitzen

 

Bei Holzpfeilen gibt es Klebespitzen, in die der Schaft, nachdem er angespitzt wurde, eingeklebt wird und Schraubspitzen die auf den Holzschaft (tatsächlich) aufgeschraubt werden.

Schraubspitzen

Nocke
Nocken

Als Nocke bezeichnet man das am hinteren Ende des Pfeils angebrachte farbige Stück Plastik (tschuldigung - HighTec-Kunststoff) bei den meisten Pfeilen. Bei Holzpfeilen gibt es auch die Variante Selfnock, wobei hier die "Kerbe" direkt in den Holzschaft eingeschnitten bzw. gefeilt wird. Eine Kunst für sich und nichts für Einsteiger.

In die Nocke muss die Sehne leicht einrasten, sodass der Pfeil gerade eben nicht mehr herunterfallen kann. Aber nicht so fest, dass sich der Pfeil kaum noch lösen lässt. Das kann man durch Zusammenbiegen bzw. Auseinanderdrücken der Flügel anpassen.

Nockpunkt(begrenzer) / Nockpunktüberhöhung

Der Nockpunktbegrenzer ist meist ein Stückchen (bei Systemschützen gerne auch mal zwei) Messing, das auf die Mittenwicklung der Sehne mittels einer Nockpunktzange aufgepresst wird. Das begrenzt dann den Sitz der Nocke nach oben und dient als "Anschlag". 

Fortgeschrittene verwenden statt dem Messingring auch gerne Wicklungsgarn oder Klebeband, da man dadurch leicht Korrekturen an der Position vornehmen kann, speziell nach einem Sehnenwechsel.

Nockpunktbegrenzer

Die Nockpunktüberhöhung hier nur ganz kurz: Sie heißt so, weil sie im Gegensatz zur Nulllinie (Höhe der Pfeilauflage) überhöht ist. Und sein muss. Wie weit das sein muss, ist von sehr vielen Faktoren abhängig und hier noch nicht wichtig.

In unseren Kursen gehen wir detaillierter darauf ein.

Ausrüstung

Dein Bogen und deine Pfeile sind vorbereitet. Jetzt kommt die übrige Ausrüstung:

Damit deine Fingerkuppen keinen Schaden nehmen, solltest du einen Schießhandschuh tragen oder mit einem sogenannten Tab schießen. Was davon, bleibt jedem selbst überlassen. Wir vertreten die Aufffassung, dass Tabs für Einsteiger weniger geeignet sind, da man damit zu wenig Gefühl für die Sehne entwickelt.

Schiesshandschuh

 

Es kommt auch bei geübten Bogenschützen immer wieder mal vor, dass die Sehne an den Unterarm schlägt, was, abhängig von der Kraft des Bogens, recht schmerzhaft sein kann. Die optischen Auswirkungen sind recht farbenfroh und werden als "Bogentattoo" bezeichnet.

Vermeiden kann man das mit einem Armschutz. Ausführungen und Größen gibt es ohne Ende. Wichtig ist nur, dass du einen trägst.

Armschutz

 

Deine Pfeile musst du ja irgendwie mit dir herum tragen. Dazu dienen Köcher. Auch hier ist es immer eine persönliche Entscheidung. Es gibt Seitenköcher, Holsterköcher, Rückenköcher und manch selbstgebautes Behältnis.

Seitenköcher gibt es schon in recht preiswerten Ausführungen, die ihren Zweck erfüllen. Man sollte jedoch darauf achten, dass man nicht zu großen, ausladenden Ausführungen greift.

Seitenkoecher

 

Holsterköcher sind ideal auf dem 3D Parcours, weil die Pfeile nach hinten zeigen und somit auch bei körperlichen Verrenkungen nicht stören.

Holsterkoecher

 

Rückenköcher sind praktisch, da nichts seitlich am Körper baumelt und stört, lassen sich aber nur schwierig befüllen und die Pfeile bleiben im Wald gerne mal an Ästen etc. hängen. Und wenn man gleichzeitig einen Rucksack dabei hat, weads a wengerl unkomod.

Rueckenkoecher

 

Hier noch ein schöner selbstgebauter Seitenköcher im traditionellen Stil.

Seitenkoecher

Grundstellung
Grundstellung Bogenschütze

Dein Pfeil fliegt dahin, wohin du (mit deiner Bogenhand) zeigst.

Damit das so ist, werden alle möglichen Arten der Grundstellung gepredigt. Du musst so und so stehen und dann noch beachten, bla bla.

Vor allem solltest du ganz locker und unverkrampft stehen. So, wie du dich eben wohlfühlst. Weder die Knie durchdrücken, noch dich größer machen, als du bist.

Aber - immer mit dem Oberkörper im rechten Winkel zu deinem Ziel. Wie im Bild unten an einer echten, sonst halt nur an einer gedachten Linie.

Wie das dann im gesamten Ablauf aussieht, findest du weiter unten.

Griff in den Bogen

Der Griff in den Bogen ist auch ein Thema, das einerseits oft völlig verkannt, andererseits von jedem Bogenguru anders vermittelt wird. Aber es ist extrem wichtig.

Lies, was wir als Gurus sagen:

1. Wenn dir dein Bogen nicht liegt, dann kannst du den anfassen, wie du willst. Es wird nix. Er muss dir gut in der Hand liegen. Er muss dein Bogen sein. Das ist bei Einsteigerbögen schwierig, da diese Bögen ein Mittelstück haben, das für alle Handgrößen und -formen passen soll.

2. Auch wenn du deinen Bogen gefunden hast, heißt das noch nicht, dass es für die Handhaltung eine pauschale Regel gibt.

3. Einen Recurve-Bogen, egal ob "one piece" oder "take down" solltest du recht locker halten. Wie ein kleines Vögelchen. Gerade fest genug, dass es nicht davon fliegen kann, aber sanft genug, dass du ihm nicht weh tust. Der Bogen fällt dir schon nicht herunter, denn nach dem Lösen schließen sich die Finger deiner Bogenhand reflexartig und verhindern das Herunterfallen des Bogens (zur Not kannst du am Anfang auch mit einer Bogenschlinge - Bild weiter unten - schießen).

Sieh dir das folgende Bild an - deine Finger am Bogen sollten vorne etwa 30 bis 45 Grad geneigt sein, dann liegt auch das Griffstück (automatisch) an der richtigen Stelle - dem Druckpunkt - in deiner Hand.

Griff-Recurve

 

Hier eine Bogenschlinge ...

Bogenschlinge

 

4. Einem Langbogen und Hybridbogen dagegen musst du schon eher zeigen, wer der Herr oder die Herrin ist. Wieder sind deine Finger geneigt, wie beim Recurve-Bogen, doch hier packst du zu.

Einer der US-Ober-Langbogenschützen schreibt dazu "du musst ihm die Seele herauspressen". Ganz so heftig muss es sicher nicht sein. So ein Lang- oder Hybridbogen ist auch verletzlich. Grundsätzlich stimmt aber die Aussage, dass der Langbogen ansonsten mit dir macht, was er will. 

Griff-Langbogen

Griff in die Sehne
Mediterraner Griff

Beim Griff in die Sehne gibt es unterschiedliche Varianten und Philosophien.

Beim traditionellen Bogenschießen gibt es nur eine "ehrliche" Variante - den mediterranen Griff. Dabei liegt der Zeigefinger der Zughand über dem Nockpunktbegrenzer und damit der Nocke, Mittel- und Ringfinger liegen unter der Nocke.

Fokussieren

Das Fokussieren beim Bogenschießen ist wie bei einer Kamera. Du richtest die Kamera auf den Mittelpunkt deines Objekts, die Technik oder du stell(s)t scharf und löst aus.

Fokussieren hat nichts mit Zielen zu tun. Vielmehr blickst du hoch konzentriert mit beiden Augen auf das Objekt, ohne die Augen zusammenzukneifen. Das tust du bereits, bevor du den Bogen hebst und du bleibst während des gesamten Ablaufs mit den Augen auf diesem Punkt. Stell dir vor, dass dein Pfeil diesen Punkt treffen muss. Von nun an übernimmt dein Gehirn das scharfstellen, koordiniert deine Bewegungen. Dein Gehirn sagt dir, wann du Lösen sollst und du bleibst im Fokus, bis der Pfeil eingeschlagen hat. 

Atmung

Die Atmung ist ein wichtiger Punkt, den du beherrschen musst. 

Jede Atembewegung ist ein Heben und Senken des Brustkorbs. Diese Bewegungen bringen Unruhe speziell in deinen Oberkörper. Je ruhiger du bist, je weniger dein Herz schlägt, desto besser wirst du schießen.

Du atmest tief ein, fokussierst (wie oben), atmest langsam aus (der Körper wird ruhiger) und atmest nicht mehr (du bist ruhig) während des gesamten Schussablaufs. Die vier Sekunden schaffst du schon.

Jetzt darfst du weiteratmen.

Auszug

Als Auszug bezeichnet man das eigentliche Ziehen der Sehne mit eingenocktem Pfeil bis zum Ankerpunkt in deinem Gesicht.

Dies hat nichts mit dem persönlichen Auszug, deiner persönlichen Auszugslänge, zu tun.

Anker(punkt)

Was der Punkt mit Ankern zu tun, wissen auch wir nicht. Tatsache ist aber, dass der Ankerpunkt mit zum Elementaren des Bogenschießens gehört.

Man bezeichnet damit den Punkt im Gesicht, den eine Stelle der Zughand vor dem Lösen und vor der Rückenspannung berührt.

Die Wahl dieses Punktes hängt sehr stark von der eigenen Technik ab. Wo auch immer er ist, er muss immer derselbe sein.

Traditionelle Bogenschützen ankern gerne mit dem Mittelfinger im Mundwinkel. Dieser Punkt ist der Referenzpunkt. Je mehr Referenzpunkte, desto besser. So ergibt der Mittelfinger im Mundwinkel meist auch, dass das zweite Daumengelenk das Ohrläppchen oder den Kieferbogen berührt. Daher hat man zwei Ankerpunkte.

Wenn diese Punkte konsequent bei jedem Schussablauf die gleichen sind, ist das ein großer Schritt hin zu konstanten Ergebnissen, natürlich im Zusammenspiel mit anderen Faktoren.

Rückenspannung

Sobald der Ankerpunkt erreicht ist, muss die Rückenspannung aufgebaut werden.

Am einfachsten kann man es so ausdrücken "versuche die Schulterblätter zusammenzubringen". Dadurch wandert der Ellenbogen etwas nach hinten. Der Anker bleibt aber unverändert. Du bringst Bogenhand, Zughand und Ellenbogen in eine Linie und leitest so die Zugkraft auf die Rückenmuskaltur um.

Lösen und Nachhalten

Als Lösen oder Release bezeichnet man das Loslassen der Sehne. Das ist ein passiver Vorgang. Man hört auf, etwas zu tun. Man hört auf, die Sehne mit gekrümmten Fingern zu ziehen.

Du darfst nicht daran denken, die Sehne loslassen zu wollen, sondern konzentrierst dich ausschließlich auf dein Ziel und deine Rückenspannung. Dein Gehirn übernimmt die Steuerung und veranlasst das Lösen.

Das geschieht einfach durch Öffnen, durch Entspannen der Finger. Die Hand schnellt in diesem Moment einige Millimeter nach hinten. Dieser Vorgang muss, wie alle Schritte des Schussablaufs, immer gleich sein.

Wenn deine Finger nach dem Lösen weiter vorne oder gespreizt sind, deine Hand weiter oben oder unten ist, dann hast du aktiv gelöst, dem Pfeil also "eine mitgegeben" und / oder ohne Rückenspannung geschossen.

Das Nachhalten ist ein Teil des Lösevorgangs. Du bleibst nach dem Lösen ein bis zwei Sekunden konzentriert in der Rückenspannung, fokussierst weiter das Ziel und verfolgst den Pfeilflug, ohne gleich den Bogen wegzureissen. Der Schussablauf ist erst zu Ende, wenn der Pfeil das Ziel getroffen hat. Das dient deinem Gehirn auch zur Vorbereitung des nächsten Schusses.

Bogenschießen ist einfach

aber schwieriger als Bogenpinkeln
von Grundstellung über Ankern zum Nachhalten

Die vier Phasen des Schussablaufs

1. Konzentration und Fokus
Grundstellung. Einundzwanzig ...
konzentration

Einatmen, du erfasst das Objekt deiner Begierde, mit beiden Augen, konzentrierst dich nur darauf, ausatmen.

2. Auszug in den Anker
zweiundzwanzig ...
ankern

Du hebst den Bogen und ziehst schon währenddessen die Sehne bis zu deinem Ankerpunkt, nicht atmen, den Fokus behalten, nicht auf die Pfeilspitze sehen.

3. Rückenspannung
dreiundzwanzig ...
rueckenspannung

Ohne deinen Ankerpunkt zu ändern, gehst du in die Rückenspannung (versuchst die Schulterblätter zusammen zu bringen), fokussierst weiter.
(Ein kaum sichtbarer Unterschied zum vorherigen Bild)

4. Lösen und Nachhalten
vierundzwanzig ...
loesen-und-nachhalten

Jetzt öffnest du nur die Finger deiner Zughand und löst somit die Sehne. Die Hand schnellt ganz automatisch ein Stück zurück. Bleib mit den Augen im Fokus, verfolge den Pfeil und reiss nicht den Bogen einfach weg.

Das Ganze noch mal in Zeitlupe
Technik für Fortgeschrittene

Wir verzichten hier bewusst auf die wissenschaftliche Erklärungen des sicher wichtigen dynamischen Spines und des Paradoxon des Pfeilflugs. Einerseits, weil es unzählige Erläuterungen und fantastische Videos im Internet dazu gibt, anderseits, weil wir der Ansicht sind, dass das auch für Fortgeschrittene nicht im Detail wichtig ist.

Im Punkt Pfeilbau/Pfeiltuning (weiter unten) sind alle wichtigen Daten zur Berechnung des dynamischen Spines beschrieben.

Jagddistanz

Wir nennen die Jagddistanz auch "persönliche Wohlfühlentfernung". Man bezeichnet damit die Entfernung, auf die es einem Bogenschützen zuverlässig gelingt, ein Zielobjekt zu treffen.

Interessanterweise hat sich herausgestellt, dass diese Distanz sehr oft bei 2/3 des realen Zuggewichts in Metern liegt, bei 25# also ca. 16 Meter, bei 45# ca. 30 Meter. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. 

Natürlich kann man weiter schießen, aber auch hier greift eine Faustregel: Halbwegs sinnvoll Schießen und Treffen gelingt auf Metern in Pfund (reales Zuggewicht).

Das Mass aller Dinge

Beim Bogensport wird man immer wieder von Maß- und Gewichtseinheiten hören und lesen, die Pfund heißen und mit # bezeichnet werden, wir sprechen bei leichteren Gewichten von Grain und wir reden von Zoll bzw. Inch (z.B. 68“ Bogen), wenn es um Längenangaben geht.

Der Bogensport als solcher hat seinen Ursprung in USA. Daher hat es sich ergeben, dass die dort gebräuchlichen Maßeinheiten in unseren Breiten übernommen und beibehalten wurden.

Zoll (deutsch) bzw. Inch (engl.)
1 Zoll entspricht 2,54 cm. Symbol sind die Anführungsstriche. Verwendet wird die Maßeinheit für alle Längenangaben beim Bogen, der Sehne, des Auszugs, der Pfeile, der Federn etc.

Pfund bzw. Pound (das engl. Pfund, auch lbs oder lb und als „libs“ gesprochen)
1 Pfund entspricht 0,454 kg. Symbol ist die Raute (#). Wird für das Zuggewicht des Bogens und für den Spinewert (Biegefähigkeit) von Holzpfeilen benutzt.

Grain
1 Grain entspricht 0,06479891 Gramm (und da gehts genau), Abkürzung meist grs., aber auch gn. Kleine Gewichtseinheit für Kleinkram wie Nocken, Federn, Spitzen und natürlich Pfeile.

Sprechen Bogenschützen von Geschwindigkeit, fällt der Begriff fps (feet per second). 100 fps entsprechen 109,728 km/h.

Jeder Bogenschütze denkt und rechnet mit diesen Maßeinheiten. Solltest du anfangen, in „unsere“ Maßeinheiten umzurechnen, wird man dich nur fragend oder mitleidig ansehen. Dein Auszug wäre dann 78,74 cm statt 31“ (Zoll), dein Bogen hätte eine Länge von 1,6764 m statt 66“ (Zoll), dein Pfeil hätte eine Länge von 77,47 cm statt 30 1/4“ und würde 22,0316 Gramm statt 340 grain wiegen, das Zuggewicht deines Bogens wäre …

Zuggewicht

Das Zuggewicht eines Bogens wird angegeben in Pfund (#) und ist normalerweise auf dem unteren Wurfarm des Bogens angegeben. Es bezieht sich auf die "Kraft" des Bogens bei einem Auszug von exakt 28 Zoll ("), normalerweise. Dort stehen dann Bezeichnungen wie 62" 30# @ 28". Die 62" stehen für die Länge des Bogens, 30# ist das Zuggewicht, Referenzwert für das Zuggewicht sind 28" Auszug.

Ist dein Auszug aber größer oder kleiner als 28", ändert sich auch das Zuggewicht. Dann spricht man von realem und tatsächlichem Zuggewicht oder dem "Gewicht auf den Fingern".

Je 1 Zoll mehr an Auszug werden zum angegebenen Zuggewicht 5% des angegebenen Zuggewichts addiert. Hat dein Bogen obige Daten und du einen Auszug von 30", ergibt sich ein reales Zuggewicht von 33#. Ist dein Auszug geringer als 28", verhält es sich umgekehrt. Easy Mathe.

Das reale Zuggewicht ist zusammen mit der Art des Bogens der wichtigste Faktor für die Berechnung des Spinewerts deiner Pfeile. Ergänzt wird das durch deinen persönlichen Auszug, der die Mindestlänge deiner Pfeile beeinflusst.

Spine(wert) statisch

Auf deinen Pfeilen stehen Zahlen wie 900, 1000, 1200, 1300, 1800 oder so. Diese Zahl ist der sogenannte Spinewert (Durchbiegekoeffizient) und dient als Index, weltweit. Dabei handelt es sich um den statischen Spine!

spinewert

Je höher diese Zahl, desto biegsamer (weicher) ist der Pfeil.

Je weniger Zuggewicht dein Bogen hat, desto biegsamer muss der Pfeil sein, desto höher also die Zahl.

Das gilt auch in der Gegenrichtung:

Je höher dein Zuggewicht ist, desto härter muss der Pfeil sein und desto niedriger ist die Zahl.

Ein Telegrafenmast müsste so ungefähr einen Spinewert von 10 haben.

Was der Spinewert genau aussagt, es gibt auch einen statischen und einen dynamischen Spine, wie man den exakten für seine Pfeile ermittelt, hängt von so vielen anderen Faktoren ab, dass das den Rahmen hier sprengen würde.

Bei einem unserer Schulungsbögen mit 26# Zuggewicht (das wird dann eher ein 180 cm großer „normaler“ Mann sein) geben wir in der Regel 31“ lange Pfeile mit einem Spinewert von 900 oder 1000 dazu.

Ein Mädchen mit einem 16#-Bogen bekommt einen 1800er Pfeil.

Mindestpfeilgewicht

Wer das Mindestpfeilgewicht unterschreitet, riskiert einen Leerschuss (siehe weiter oben) auf Raten.

"Schießt" du ohne Pfeil, killst du deinen Bogen. Schießt du mit zu leichten Pfeilen, killst du auch deinen Bogen, nur später.

Das Mindestpfeilgewicht errechnet sich in etwa so (diese Werte nehmen wir):

Reales Zuggewicht * 8,5 = Mindestpfeilgweicht in Grain

Dein reales Zuggewicht beträgt 33# (siehe oben bei Zuggewicht), dann müssen deine Pfeile mindestens 281 Grain (entspricht 18,21 Gramm) wiegen, inkl. allem. Das ist unabhängig vom Bogentyp. Schwerer dürfen Pfeile immer sein, dann fliegen sie nur nicht so weit.

Manche Bogenbauer geben einen Mindestwert mit Faktor 9 - 9,5 vor, um auf der sicheren Seite zu sein, falls es um einen Garantiefall geht.

Auf deinem Carbon-Pfeilschaft stehen Werte wie "GPI 9.1" (falls das nicht der Fall ist, beim Hersteller guugln). Dieser Wert bedeutet 9,1 Grain je Zoll Schaftlänge. Ist also dein Schaft (ohne Spitze, Insert, Federn und Nocke) 31" lang hat er ein Gewicht von 282 Grain. Mit allen restlichen Komponenten bist du dann bei obigem Beispiel auf der sicheren Seite.

Bei Holz- und Bambuspfeilen sieht das allerdings ein wenig anders aus ...

 

Pfeilbau und Pfeiltuning oder doch Fertigpfeile?

Vorweg - das ist ein vorrangiger Themeninhalt unseres Kurses für Fortgeschrittene. Darin gehen wir explizit auf genau dich mit genau deiner Ausrüstung ein und berechnen deinen passenden Pfeil.

Du kannst mit dem besten Bogen und schlechten Pfeilen "keinen Blumentopf gewinnen". Dagegen wirst du mit perfekten Pfeilen und einem "Stangerl" Holz als Bogen durchaus gute Ergebnisse erzielen können.

Sich mit dem Thema Pfeilbau und Pfeiltuning zu befassen, macht nur Sinn, wenn du schon "deinen" Bogen hast und weißt, wozu du ihn nutzen willst. Du wirst nicht viel Geld sparen, wenn du deine Pfeile selbst baust. Im Gegenteil - du wirst viel Gerätschaften und Material brauchen. Du kannst dabei allerdings sehr viel lernen und verstehen, wie die Zusammenhänge sind. Und du kannst dich sehr genau an deinen perfekten Pfeil heranarbeiten.

Wenn du "nur" einen Bogen und einen Pfeiltyp schießen willst, solltest du dir überlegen, ob du dir mit den errechneten Daten nicht deine Pfeile bauen lässt und nur mit wenig Aufwand (z.B. Spitzen-Tausch) die Balance selbst anpasst.

Du solltest auch beachten, dass es viel weniger Möglichkeiten des Feintunings gibt, wenn du dich für Holzpfeile statt für Carbonpfeile entscheidest. 

Voraussetzungen - die Faktoren für die Berechnung des dynamischen Spines

1. Welchen Bogen(typ) hast du?

2. Welches (angegebene) Zuggewicht hat der Bogen?

3. Wie groß ist dein persönlicher Auszug?

4. Welche Sehnenart benutzt du?

5. Wie stark ist die Sehne bzw. wieviele Stränge hat sie?

6. Benutzt du einen Bogenköcher?

7. Deine Pfeillänge (1,5" über persönlichem Auszug)?

8. Gewicht der Spitze (inkl. Insert)?

Wenn du diese Fragen (sicher) beantworten kannst, kann es losgehen.

Nun kannst du dir mal im Internet einen Spinewertrechner ansehen. Da gibt es verschiedene, die leider zum Teil auf volle "100" auf- und abrunden, was oft verheerende Fehler birgt. Der beste Spinewertrechner ist unser eigener, den wir allerdings (noch) nicht öffentlich machen können. Die gleichen Berechnungen stellt auch der Rechner auf https://recurvebogen-test.de/spinewert-rechner an. Hierbei musst du allerdings beachten, bei ZUGGEWICHT das reale Zuggewicht einzugeben und alle ZAHLEN mit einem PUNKT und nicht mit einem KOMMA einzugeben. Das Spitzengewicht meint das gesamte Gewicht inkl. eventuellem Insert.

Hier werden jetzt alle Faktoren des dynamischen Spines berücksichtigt.

Ein Berechnungsbeispiel:

1. Recurvebogen

2. Zuggewicht 26#

3. Persönlicher Auszug 30"

4. Sehnenart Dacron

5. Sehnenstärke / Stranganzahl 12

6. Bogenköcher NEIN

7. Pfeillänge 31,5"

8. Spitzengewicht 105 grain (Insert 20 grain, Einschraubspitze 85 grain)

Wenn du nun die entsprechenden Daten (Zuggewicht 28.6#) beim Spinewertrechner von recurvebogen-test eingibst, erhältst du 604.89734194149 für Carbonpfeile und ebenfalls 52,1# für Holzpfeile.

Bei unserem Rechner ergibt sich auch gleich das empfohlene Mindestpfeilgewicht von 243 grain, was du aber auch leicht selbst berechnen kannst (reales Zuggewicht * 8,5).

Das sind gute Werte, um weiter zu arbeiten.

Der nächste Schritt ist die Auswahl deines Pfeilschafts. Der sollte also - bei obigem Beispiel - bei Carbonpfeilen einen statischen Spine von 600, bei Holzpfeilen von 50 - 55# haben.

Mit diesen Werten fährst du auf der richtigen Spur. Der Pfeil sollte also schon mal in die richtige Richtung fliegen und annähernd dort einschlagen, wo du es gerne hättest. Nun kommt unser Kurs Fortschreiten ins Spiel, wo sämtliche Details des Feintunings erarbeitet werden, was einem Händler oder Internetanbieter gar nicht möglich ist. Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch in unserem Technik-Blog bei Pfeil zu hart, Pfeil zu weich - der Spine.

Wenn du Zeit hast, dann spiele mal ein wenig mit dem Spinewertrechner herum, du wirst Erstaunliches feststellen! Und das ist wirklich so.

 

 

Erste Hilfe
  • Egal, was du machst - es läuft nicht so, wie du es gerne hättest?
  • Deine Pfeile landen nicht da, wo sie sollten?
  • Was gestern noch funktioniert hat, geht heute nicht mehr?
  • Du möchtest noch besser werden?
  • Du kommst nicht weiter?

Dann findest du möglicherweise Hilfe in unserem

Wusstest du?
Einige Tipps und Tricks, die du vielleicht noch nicht kanntest
Einkleben

Viele Bogenschützen kleben ihre Inserts und Spitzen mit den so hochgepriesenen Spezialklebern in ihre Carbonschäfte. Dabei handelt es sich nur um ganz normale "Sekundenkleber". Diese härten allerdings extrem aus. Das führt dazu, dass sich bei niedrigen Temperaturen oder harten Treffern die eingeklebten Komponenten sehr leicht lösen. Der Kleber "bricht wie Glas". Wesentlich sicherer ist man mit ganz normalem Heißkleber. Der ist deutlich flexibler und kann recht einfach wieder gelöst und korrigiert werden.

Die böse Nocke

Immer wieder gern genommen, weil es kaum jemand weiß: 

Zu eng auf der Sehne sitzende Nocken verursachen Probleme beim Lösen und der Pfeilflug wird unsauber bis inakzeptabel. Also vorsichtig leicht aufbiegen. Zu lockere Nocken dagegen können sogar gefährlich sein, da der Pfeil beim Auszug oder beim Lösen sich von der Sehne entfernen kann. Dann die Flügel der Nocke ein wenig zusammendrücken.

Die "Püschel" (Tracer)

Wir werden immer wieder gefragt, welchen Sinn dieser Federflaum zwischen den eigentlichen Federn und der Nocke hat.

Ganz einfach: Man sieht den Pfeilflug besser, die Stelle deutlicher, an der der Pfeil eingeschlagen hat und man findet einen "verschossenen" Pfeil im Gelände eher wieder. 

Manche finden diese "Püschel" aber auch einfach nur hübsch.

tracer
Sehnendämpfer

Die Sehnendämpfer aus Wolle, Fell oder diversen anderen Materialien haben tatsächlich den Sinn, die Sehne bzw. das Sehnengeräusch zu dämpfen, die Vibrationen zu reduzieren. 

Für Technikfreaks: Man kann damit auch ein wenig Einfluss auf die "Kraft" der Sehne ausüben, sie ein wenig träger machen, was einen - wenn auch nur geringen - Einfluss auf das reale Zuggewicht und damit den dynamischen Spine hat. 

sehnendaempfer
Fletching tape
Wer schon mal eine Feder ersetzen musste weiß, es ist extrem nervig, die Reste des so tollen Spezialfederklebers (Sekundenkleber) zu entfernen. Versuch es doch mal mit Fletching Tape. Hält wie Teufel, geht schnell, macht keine Sauerei, verhindert verklebte Finger und ist sehr einfach wieder zu entfernen.
fletching-tape
Theraband
Für Lockerungsübungen vor dem Schießen und zum Trainieren des Auszugs, des Ankerns und der Rückenspannung eignet sich hervorragend ein Theraband. Das gibt es in den unterschiedlichsten Stärken und ist sehr leicht zu beschaffen.
theraband
O-Ringe / Dämpfungsringe
Diese Gummiringe gibt es z.B. bei Tophat, separat und immer bei Einschraubspitzen dazu. Diese Ringe verhindern einerseits zuverlässig, dass sich Spitzen von selbst lösen, andererseits dämpfen sie deutlich die Aufprallenergie auf Insert und den Carbonschaft.
o-ring
Protektorringe
Wer schon mal einen nach einem harten Treffer "aufgepilzten" Pfeilschaft gesehen hat, weiß, das wars dann. Protektorringe verhindern in fast allen Fällen die Beschädigung des Schafts, selbst wenn die Spitze einen Totalschaden hat.
protektorring
Die Flamme
Holzpfeile selbst "bauen", ist nicht gleichzusetzen mit "können" und viele beachten das nicht:
Die Nocke (Selfnock oder Klebenocke) muss senkrecht zur "Flamme" stehen. Erstens, weil sonst der Spine nicht mehr stimmt, zweitens, weil der Schaft beim Verlassen des Bogens brechen kann, drittens ...
flamme
Helical fletching

Das ist das Kleben der Federn mit einem Offset, d.h. sie werden schräg aufgeklebt (dazu muss man nur sein Befiederungsgerät entsprechend einstellen). Zusammen mit der Windung der Federn erzeugt dies einen stärkeren Drall, die Rotationsgeschwindigkeit wird erhöht, der Pfeil stabilisiert dadurch schneller und der Pfeilflug wird sauberer. Je leichter das Pfeilgewicht, desto deutlicher der positive Einfluss.

helical
Ein wenig
Kurzweil zum Thema Ausrüstung

Gelegentlich sieht man auf 3D Parcours Frauen und Männer, die sich scheinbar auf den finalen Kampf zwischen Mensch und wilder Natur vorbereiten.
So trifft man auf Bogenschützen, die aussehen, als wären sie Statisten in einem Endzeitszenario, als würden sie an einem mehrwöchigen Survivaltraining in den wilden Tiroler Bergen teilnehmen oder in den Krieg ziehen.

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Fast perfekt getarnt, mit wasserdichten Springerstiefeln samt Tauchermesser, dennoch alles mit monströsen Herstellerlogos auf allen Gegenständen, wie z.B. dem Tarnfleck-Compound, fehlt nur noch das Tarnzelt und die Gesichtsbemalung.

Ja, als ambitionierter Gummitierjäger in den mitteleuropäischen Dschungelgebieten muss man auf alle Unwegbarkeiten vorbereitet sein. Sicher - man braucht ein stabiles Messer, um fehlgeschossene Pfeile aus Wurzeln oder Bäumen zu holen. Aber muss es deshalb gleich eine Machete sein, mit der man Lianen wie Seidenfäden zerschlägt und locker einen 1000 jährigen Mammutbaum aus dem Weg räumt?

Laser-Entfernungsmesser und Ferngläser demonstrieren überdies deutlich die Überlegenheit gegenüber den Schaumstoffraubtieren und komplettieren die bis zu 25 m Tiefe wasserdichte Überlebensausrüstung.

Einen Armschutz braucht so ein Jäger natürlich nicht, entweder, weil er so perfekt schießt und die Sehne nie seinen Arm trifft oder weil eben die Kevlarjacke das locker aushält, wie sie auch vor Raubtierbissen zuverlässig schützt.

Auf jeden Fall wichtig ist eine Kopfbedeckung. Kein Basecap, das ist nicht flexibel genug. Besser der speziell geformte HighTec-Schlapphut, der hilft, die Gesichtskonturen zu tarnen und über dies im Notfall als Kochtopf dienen kann.

Fehlt nur noch die Handy-App, die GPS-unterstützt und mit der Schlapphut-Kamera verbunden, Windrichtung, Windstärke, Gewicht des wilden Tieres und die exakte Killzone anzeigt, abhängig vom errechneten Alter des Opfers. Weiters lässt sich der tödliche Schuss dann per Video aufzeichnen und kann dann in slow motion die Perfektion des Schützen für die Nachwelt dokumentieren.

Und nein - die Gummitiere können nicht sehen, wie man sich langsam auf sie zu schleicht, um ihnen das nicht vorhandene Lebenslicht auszublasen. Auch wenn man ein Müllfahrer-Sakko trägt, sehen sie einen nicht, sie sind blind und können davon abgesehen auch nicht flüchten.

Nur, was sich in manchen Rücksäcken befindet, erschließt sich einem nicht immer sofort. Gut unterrichtete Quellen berichten, dass sich darin mindestens ein kompletter Ersatzbogen, eine Pfeilwerkstatt, Ersatzakkus mit Solarladeanlage, ein Kompressor, Steigeisen, ein Eispickel (steckt außen, neben den Ersatzstabilisatoren, die auch als Zeltstangen dienen), ein aufblasbares Thermozelt, ein Regenschirm, ein Schlafsack, eine mobile Küche, ein Akja, eine Strickleiter, ein Defibrillator, eine Wasseraufbereitungsanlage sowie ein Notfall-OP und natürlich ausreichend Wasser und Astronautennahrung befinden.

Diese Schützen wissen wenigstens, wofür sie ihr Geld ausgegeben haben.

Das ist alles Quatsch. Oder? Irgendetwas muss mich ja zu diesem Text inspiriert haben.

Aber im Ernst - ein lockeres Sommerkleidchen, Flip Flops, KEIN Armschutz und KEIN Schießhandschuh sind auch nicht die richtige Ausrüstung!

Mehr ist gerade viel genug
Besuch eines 3D Parcours

Chantal und Heinz-Rüdiger (Namen von der Redaktion geändert cool) besuchen einen 3D-Parcours, den sie schon gut kennen. Dort kommt Heinz-Rüdiger sehr gut mit seinem 40#-Langbogen, 66“ lang, zurecht. Er hält durch!

An der Labestation (Futterstelle, Pausenplatz) treffen die beiden auf andere Bogenschützen. Belangloses Begrüßen und Bla bla, bevor es fachlich und sachlich wird.

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Ein Kerlchen, 1/2 Kopf kleiner als Heinz-Rüdiger, halb so schwer: „Dein Bogen wäre zu klein für mich, der hätte mir zu wenig (was?). Ich habe mir jetzt den XYZ (so´n deutlich-über-1000-Euro-Gerät) besorgt, ein Wahnsinnsteil“.

Heinz-Rüdiger: „Mir wäre der zu lang hier auf dem Parcours, wie lang issn der?“

Wie sich herausstellt, die falsche Frage!

Kerlchen: „72 Zoll, is ne Sonderanfertigung, bin ich günstig rangekommen, liegt sauber in der Hand und der hat 50#, den ziehe ich auf 30 Zoll, dann hab ich locker mal 55# auf den Fingern. Gibt nix besseres.“

Heinz-Rüdiger: „Aha.“

Kerlchen: „Den schieß ich halt mit 300er Pfeilen, 31 1/2“ lang, das sind Geräte.“

Heinz-Rüdiger: „Mmmh." (Bayern sind ja angeblich recht wortkarg)

Kerlchen: „Egal auf welche Distanz.“

Heinz-Rüdiger: „Aber bei dem Bison wird´s sicher schwierig.“

Kerlchen: „Das sind ja gerade mal 60 Meter, immer ins Kill, überhaupt kein Problem.“

P A U S E

Kerlchen: „Mit dem schieße ich in der Regel 500er Runden.“

Heinz-Rüdiger: „Ah, seid ihr hier im Verein?“

Kerlchen: „Ja, schon von Anfang an, seit einem halben Jahr.“

Heinz-Rüdiger: „Ah. So, wir gehen dann mal weiter“.

Anmerkung: No way! Nicht nach einem halben Jahr, nicht mit einem Blankbogen. Auf diesem Parcours werden bei Wettkämpfen 2-Pfeilrunden geschossen, d.h. 2 Pfeile pro Ziel, die beide gewertet werden. Ein Treffer ins Innenkill (Volltreffer) bringt 10 Punkte, ins Außenkill 8 Punkte und jeder andere Körpertreffer 5 Punkte. Bei 26 Zielen ist die maximale Punktzahl also 520.

Chantal und Heinz-Rüdiger sind echt beeindruckt, das schaffen bestenfalls Vollprofis mit Compoundbögen. Sie verabschieden sich in tiefster Ehrfurcht und brechen auf. Die beiden (Kerlchen und Frau) kurz darauf. Somit immer ein, zwei Ziele hinter Chantal und Heinz-Rüdiger.

Man hört und sieht das. Wenn man ein 3D-Ziel trifft, hört man immer ein dumpfes „Plopp“. Allein am Geräusch des auftreffenden Pfeils lässt sich heraushören, ob bzw. was man getroffen hat, auch, wenn man den Pfeil nicht sieht. Ein 3D-Tier-Treffer klingt anders, als ein Baum-, Wurzel-, Boden- oder Steintreffer. Beim Halbjahres-500er-Runden-Schützen-Kerlchen hören sich manche Plopps allerdings wie Krckkks an. Vielleicht hat er nur einfach einen schlechten Tag. 300er Runden sind ja auch nicht schlecht.

Gut, dass Chantal und Heinz-Rüdiger keine Wettkämpfe schießen. Wenn man auf diese und andere Koryphäen träfe, wären die hinteren Plätze gesichert.

Die Interpretation dieser Anekdote bleibt dir überlassen.

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Diese Website nutzt den Dienst „Google Analytics“, welcher von der Google Inc. angeboten wird, zur Analyse der Websitebenutzung durch Nutzer. Der Dienst verwendet „Cookies“ – Textdateien, welche auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Die durch die Cookies gesammelten Informationen werden im Regelfall an einen Google-Server in den USA gesandt und dort gespeichert. Auf dieser Website greift die IP-Anonymisierung. Die IP-Adresse der Nutzer wird innerhalb der Mitgliedsstaaten der EU und des Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Durch diese Kürzung entfällt der Personenbezug Ihrer IP-Adresse. Im Rahmen der Vereinbarung zur Auftragsdatenvereinbarung, welche die Websitebetreiber mit der Google Inc. geschlossen haben, erstellt diese mithilfe der gesammelten Informationen eine Auswertung der Websitenutzung und der Websiteaktivität und erbringt mit der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen. Weitere Informationen zur Anonymisierung von IP-Adressen finden Sie unter https://support.google.com/analytics/answer/2763052.

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Alternativ verhindern Sie mit einem Klick auf diesen Link (WICHTIG! Opt-Out-Link einfügen), dass Google Analytics innerhalb dieser Website Daten über Sie erfasst. Mit dem Klick auf obigen Link laden Sie ein „Opt-Out-Cookie“ herunter. Ihr Browser muss die Speicherung von Cookies also hierzu grundsätzlich erlauben. Löschen Sie Ihre Cookies regelmäßig, ist ein erneuter Klick auf den Link bei jedem Besuch dieser Website vonnöten. Hier finden Sie weitere Informationen zur Datennutzung durch die Google Inc.: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de

Google Web Fonts (Schriftarten)

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von der Google Inc. bereitgestellt werden. Diese Web Fonts werden ausschließlich auf unseren Server geladen und so zur Verfügung gestellt. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts NICHT in Ihren Browsercache und es werden somit keine Daten an uns oder Dritte übertragen.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung. Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden visuellen Darstellung geografischer Informationen und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne der DSGVO dar. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/.

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Diese Website verwendet Facebook Social Plugin, welches von der Facebook Inc. betrieben wird. Erkennbar sind die Einbindungen an dem Facebook-Logo bzw. an den Begriffen „Like“, „Gefällt mir“, „Teilen“ in den Farben Facebooks (Blau und Weiß). Informationen zu allen Facebook-Plugins finden Sie im folgenden Link: https://developers.facebook.com/docs/plugins/

Das Plugin stellt eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Facebook-Servern her. Der Websitebetreiber hat keinerlei Einfluss auf die Natur und den Umfang der Daten, welche das Plugin an die Server der Facebook Inc. übermittelt. Informationen dazu finden Sie hier: https://www.facebook.com/help/186325668085084

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Weiterhin nutzt diese Website Twitter-Schaltflächen. Betrieben werden diese von der Twitter Inc. Besuchen Sie eine Seite, welche eine solche Schaltfläche enthält, entsteht eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Twitter-Servern. Der Websitebetreiber hat daher keinerlei Einfluss über die Natur und den Umfang der Daten, welche das Plugin an die Server Twitter Inc. übermittelt. Gemäß der Twitter Inc. wird dabei allein Ihre IP-Adresse erhoben und gespeichert. Informationen zu dem Umgang mit personenbezogenen Daten durch die Twitter Inc. finden Sie hier: https://twitter.com/privacy?lang=de

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