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Eine Trefferlage wie auf dem Bild ist schon richtig gut für traditionelle Bogenschützen. Noch besser wirkt sie, wenn das konstant der Fall ist. Es kommt aber auch auf die Betrachtungsweise an: Wie groß ist denn der gelbe Punkt und wie weit ist der Abschusspunkt entfernt?


 

Dein Ziel ist, möglichst alle Pfeile genau ins Zentrum zu packen. Es gelingt dir aber nicht. Die Lösung hierzu ist an sich recht einfach - mach den gelben Punkt kleiner! Deutlich kleiner. Und übe konzentriert, diesen kleineren Punkt zu treffen. Du wirst nach kurzer Zeit feststellen, dass deine Pfeile deutlich enger beisammen gruppieren.

Stell dir vor, der gelbe Punk oben hat die Größe eines Basketballs. Nimm als nächstes gedanklich einen Fußball, dann einen Handball, schließlich einen Tennisball und wenn du es wirklich wissen willst - nimm am Schluss einen Tischtennisball. Du kannst in Wirklichkeit natürlich andere Objekte nehmen: Pappteller, Glasuntersetzer (Bierfuizl) .... Und es wird funktionieren, mit der Zeit. Du musst dich nur extrem konzentrieren und Geduld haben.


 

Warum ist das so?

Gleich vorweg - das ist das Gesetz "aim small - miss small", das A und O des Bogenschießen ohne Zielhilfen. Das bedeutet, dass du, wenn du ein kleines Objekt "anvisierst", einen kleineren Streukreis haben wirst, also näher am Mittelpunkt bist, weniger weit daneben schießt. Du wirst den Tischtennisball o.ä. vielleicht nicht (immer) treffen, aber deine Pfeile werden nah dran sein.

Schießt du auf ein Scheunentor (lass dich dabei nicht erwischen), wirst du es treffen. Irgendwo. Die Pfeile liegen vielleicht auch relativ nahe beisammen. War auch nicht schwer zu treffen, ist ja riesig. Keine Herausforderung. Nichts, worauf man sich konzentrieren muss. Such dir anschließend auf dem Scheunentor ein Astloch oder einen Fleck. Nun hast du eine Herausforderung.

Zurück zu unserem gelben Punkt: Du schießt auf den gelben Punkt wie auf dem Bild. Mit der Zeit erreichst du das oben dargestellte Trefferbild immer wieder so oder so ähnlich. Der gelbe Punkt ist das Ziel. Dein Gehirn sagt sich: Pfft, Ziel getroffen oder sehr nahe dran, Aufgabe erfüllt. Glückshormone ausschütten und Feierabend.

Machst du aus dem großen gelben Punkt einen deutlich kleineren, muss dein Gehirn wieder arbeiten, dich und deinen Körper so steuern, dass es auch bei diesem Objekt wieder Glückshormone gibt.

Jetzt kommt die Gemeinheit: Schießt du nächstes Mal wieder auf einen großen gelben Punkt, wird dein Trefferbild wieder so aussehen wie oben!

Dein Unterbewusstsein greift dann nämlich auf die gespeicherten Erfahrungen und Informationen zum großen Punkt zurück und steuert die Abläufe, so wie es sie gelernt hat und wird sich schneller zufrieden geben.

 

Das wird dir NIE gelingen

aim big

 

Das dagegen schon, wenn du gut drauf bist und alles passt. Verstanden?

aim small

 

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